Heute war das die erste Therapiestunde nach fast genau nem Jahr. Hab ganz vergessen wie anstrengend sowas ist. Mal sehn wielange es dauert, bis ich mich daran wieder gewöhnt habe. Ambulant ist ja doch nochmal was anderes als Stationär. Ich möchte fast sagen anstrengender. Weil man vor und nach den Stunden niemand um ein rum hat, der einen irgendwie ablenkt oder mit dem man nochmal über die Stunden reden kann. Ich vermisse eh meine alte Bezugsperson. War eine tolle Frau. Auch wenn sie mich einmal mit Pizzateig abwurfen hat. Einmal gegen den Kühlschrank drückte, und einmal in die Eckbank der Küche, damit sie mich besser würgen kann. <3
Jetzt gerade bin ich aber tierrisch... "pissed off".
Das wird wohl noch paar Therapiestunden dauern, bis es mir danach wieder normal bis gut geht.
Jetzt könnte man denken "Man, hat die Sorgen..." Ja, habe ich. Ich will verdammt nochmal gesund sein, Schule und Ausbildung machen wie jeder andere auch.
Aber ich geh nichtmal Vormittags einkaufen, da ich Angst habe, an einer Gruppe mit Schülern vorbeizulaufen. Vor 2 Jahren war schon nichts anderes mein Wunsch, als meine eigene Wohnung. Da sagte man mir, das es eine verdammt harte Arbeit wird, bis ich soweit bin.
Ich habs geschafft, aber wenn ich wieder denke, mehr als nur versagt zu haben bringen mir nichtmal die tröstende Worte von meiner Betreuerin "Du hast es in deine Wohnung geschafft" nichts. Jetzt ein Schritt in die falsche Richtung und ich fang wieder sehr weit vorne an, aber das ist mir egal, ich woll vorrankommen, verdammt nochmal. Wenns geht alles jetzt sofort, aber das ist unmöglich. Aber dann halt jetzt gleich, daran arbeite ich.
xxx
Donnerstag, 13. August 2009
Eingestellt von Kyo um Donnerstag, August 13, 2009
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